Generalmajor suspendiert: "Airchief" Wolf will rechtliche Möglichkeiten ausschöpfen!
- Generalmajor dementiert Gerüchte über Red Bull-Job
- Auch Wellness-Aufenthalte für Frau abgestritten

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Der für die Eurofighter-Einführung zuständige Generalmajor Erich Wolf will gegen seine vorläufige Suspendierung gegebenenfalls seine rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Gleichzeitig dementierte Wolf Gerüchte, wonach er bereits ein Job-Angebot von Red Bull habe sowie, dass seine Frau von EADS bzw. dem Lobbyisten Erhard Steininger auch Wellness- bzw. Beauty-Aufenthalte bezahlt bekommen habe.
Wolf erläuterte, die Disziplinarkommission werde nun über seine vorläufige Suspendierung informiert und nehme das normale Verfahren auf. Er werde vorerst einmal zuwarten und wenn innerhalb der sechswöchigen Berufungsfrist nichts geschehe, dann werde er von seinen rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch machen. Welche Schritte er dann setzen könnte, wollte Wolf noch nicht sagen, es müsse zunächst auch der Bescheid beurteilt werden. Der Generalmajor war nach seiner Befragung vor der Disziplinarbehörde von Verteidigungsminister Norbert Darabos vorläufig vom Dienst suspendiert worden, weil der den Geldfluss von Steininger zur Werbefirma seiner Frau nicht ausreichend entkräften habe können.
Dass Wolf nun von sich aus beim Bundesheer kündigen könnte, kommt für ihn nicht in Frage. "Das ist kein Thema." Gerüchte, wonach er bereits ein Job-Angebot von Red Bull habe, dementierte er ebenfalls: "Das ist falsch." Und auch kolportierte Vorwürfe, wonach seine Frau vor der Typenentscheidung von EADS bzw. von Steininger mehrere Wellness-Wochenenden und Aufenthalte in Beautyfarmen finanziert bekommen haben soll, wies Wolf zurück: "Da kann ich nur lachen."
(apa/red)
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