41 Millionen eingespart: Österreich muss heuer weniger Gelder an Brüssel überweisen
- Haushaltsplanung hat sich zunehmend verbessert
- 2006 blieben 950 Millionen von uns ungenutzt
Ein Überschuss im EU-Budget 2006 bringt den EU- Staaten Ersparnisse bei den diesjährigen Beiträgen zum Gemeinschaftshaushalt. Österreich wird 2007 um 41 Millionen Euro weniger nach Brüssel überweisen als geplant. Der ursprüngliche Beitrag Österreichs hätte 1,776 Milliarden Euro betragen. Dazu kommen Zölle, die direkt an die EU weitergeben werden, sowie ein geringer Teil der Mehrwertsteuereinnahmen.
Von den für 2006 veranschlagten EU-Ausgaben von 107,4 Mrd. Euro blieben 950 Millionen Euro ungenützt - der niedrigste Betrag seit Jahren, wie die Kommission betont. Tatsächlich hat sich die Haushaltsplanung und Ausführung in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. Im Jahr 2001 hatte der Budget-"Überschuss" noch 15 Mrd. Euro betragen.
2006 gab es zudem Mehreinnahmen aus Drittländern. Insgesamt sinken die Beiträge der Mitgliedstaaten zum aktuellen Gemeinschaftsbudget damit um 1,848 Mrd. Euro. Die größte Ersparnis gibt es naturgemäß für die größte Volkswirtschaften der EU, Deutschland, mit 366 Mio. Euro gefolgt von Großbritannien mit 308 Mio. Euro und Frankreich mit 291 Mio. Euro.
(apa)
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