Mittwoch, 11. April 2007

Nächtlicher Großeinsatz für Feuerwehr in
NÖ: Zwei Gebäude standen in Flammen!

  • Neues Fertigteilhaus bei Baden teilweise zerstört
  • Graz: Haus gebrannt - Bewohner leicht verletzt

Zwei Brände in Niederösterreich haben mehr als 120 Feuerwehrleute beschäftigt. Betroffen waren nach Angaben der Sicherheitsdirektion ein neu errichtetes Fertigteilhaus in Klausen-Leopoldsdorf (Bezirk Baden) und ein Dachdeckerei- und Spenglerbetrieb in Göstling a.d. Ybbs (Bezirk Scheibbs). In beiden Fällen stand die Brandursache vorerst nicht fest.

In dem in Holzblockbauweise neu errichteten Fertigteilhaus in Klausen-Leopoldsdorf waren bis etwa 20.00 Uhr Fußbodenverlegearbeiten durchgeführt worden. Knapp zwei Stunden später bemerkte der Besitzer des Objektes starke Rauchschwaden in der Dachkonstruktion. Bei den Löscharbeiten standen 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Durch den Brand wurden die Mansarde und ein Teil des Erdgeschosses des Hauses zerstört. Der Schaden beträgt etwa 100.000 Euro, so die Sicherheitsdirektion.

In Göstling a.d. Ybbs brannte die Lagerhalle einer Dachdeckerei- und Spenglerei. Ein Zeitungslieferant schlug Alarm, die Feuerwehr rückte mit 54 Mann aus. Durch die entstandene Hitze und durch Funkenflug wurde auch ein gegenüberliegendes Gebäude in Brand gesetzt und der Dachstuhl vernichtet. In der zunächst betroffenen Halle waren einige Maschinen und diverses Material gelagert, berichtete die Sicherheitsdirektion.

Auch in Graz gebrannt
Beim Brand des Dachgeschosses eines Einfamilienhauses im Grazer Stadtbezirk Straßgang konnte die Berufsfeuerwehr zwei Bewohner rechtzeitig aus den Flammen retten. Das Dach des Gebäudes stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte in Vollbrand. Der Einsatz dauerte - Nachlösch- und Sicherungsarbeiten eingeschlossen - mehr als sechs Stunden. Die beiden Personen erlitten leichte Blessuren und wurden vom Roten Kreuz versorgt.

Um 0.18 Uhr, so die Berufsfeuerwehr Graz, wurde der Alarm gegeben, dass ein Wohnobjekt am Peter Leardi Weg in Straßgang brenne. Laut Einsatzleiter Karl Gruber gingen die Florianis unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor. Schwierigkeiten bereitete die enge Zufahrt zum Haus, andererseits aber auch die Dachgeschosskonstruktion und die verwendeten Baustoffe.

Die Berufsfeuerwehr war mit insgesamt 40 Mann und neun Fahrzeugen im Einsatz. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa rund 70.000 Euro, die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt.

(APA/red)

11.4.2007 09:56