Montag, 9. April 2007

Unglück am Glockner: Niederösterreicher erleidet bei Absturz schwerste Verletzungen

  • Gruppe war ohne Seilsicherung unterwegs

Mit schwersten Schädel- und Wirbelverletzungen hat am Ostermontag die Bergtour eines Niederösterreichers am Großglockner geendet. Der nicht angeseilte 45-Jährige verlor den Halt und stürzte vor den Augen seiner Familie 40 Meter über felsiges Gelände ab, ehe er weitere 150 Meter über eine steile Eisflanke abrutschte.

Der Unternehmer aus Annaberg war nach Angaben der Polizei mit seiner Gattin und der Tochter mit Tourenskiern von der Stüdlhütte im Gemeindegebiet von Kals in Osttirol über das Ködnitzkees zur Adlersruhe aufgestiegen.

Von dort führten sie mit den Steigeisen, jedoch ohne Seilsicherung, den weiteren Aufstieg zum Großglockner fort.

(apa/red)

9.4.2007 21:11