Montag, 9. April 2007

Tragisches Unglück in Tiroler Alpen: Tourengeher von Lawine verschüttet - tot!

  • Weitere Person lebend aus Schnee ausgegraben
  • Mehrere Bergretter und Hubschrauber im Einsatz

Ein tragisches Ende hat am Ostermontag die Skitour einer sechsköpfigen Gruppe aus Bayern im Tiroler Sellraintal genommen. Ein 38-Jähriger wurde zwei Meter tief verschüttet und starb unter den Schneemassen. Sein Kamerad konnte verletzt von den übrigen Gruppenmitgliedern geborgen werden.

Die aus dem Raum Garmisch stammenden Tourengeher waren nach Informationen der Polizei gut ausgerüstet. Bei der Abfahrt von der Lampsenspitze im Gemeindegebiet von Gries im Sellraintal (Bezirk Innsbruck-Land) löste die Gruppe in den Mittagsstunden vermutlich selbst die Lawine aus.

Das Schneebrett war etwa 150 Meter breit und 500 Meter lang. Bei dem durch die Sonneneinstrahlung schweren Schnee hatte der Verunglückte keine Chance auf eine schnellere Bergung.

Kärnten: Deutscher nach Skiunfall gestorben
Tödlich hat auch der Osterurlaub in Kärnten für einen 20 Jahre alten Mann aus Deutschland geendet. Er war beim Skifahren am Mölltaler Gletscher (Bezirk Spittal/Drau) zu Sturz gekommen und hatte schwerste Kopfverletzungen erlitten. Der junge Mann aus Würzburg im bayrischen Unterfranken war im so genannten Fun-Park des Skigebietes über einen künstlichen Hügel gesprungen und dabei gestürzt.

Der 20-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus nach Klagenfurt gebracht. Trotz aller Bemühungen der Ärzte konnte er jedoch nicht gerettet werden. Wie die Polizei bekannt gab, erlag der Würzburger seinen Verletzungen.

(apa/red)

9.4.2007 16:11