"Unfinanzierbar und zu spät": Für Transit- gegner ist Prjekt Brennerbasistunnel "tot"
- "Anrainerschutz-Unrechtsgrenze-Brenner" beseitigen
- Nachtfahrverbot für Lkws soll ausgebaut werden
·10% mehr Brummis rollen über Brenner
Schon 327.000 4-achsige Laster heuer gezählt
·Transit: Lkw-Lawine überrollt Ostösterreich
Schwerverkehr hat um
39 Prozent zugenommen
·Grüne fordern Strafe für "Energiefresser"
Glawischnig: Reform der Verkehrspolitik notwendig
·Klimaschutz privat: Ganz leicht CO2 sparen
NEWS: 20 Tipps gegen drohenden Öko-Kollaps
Das Transitforum Austria-Tirol hat den Brennerbasistunnel (BBT) für "tot" erklärt. Die "Anrainerschutz- Unrechtsgrenze-Brenner" müsse beseitigt werden, verlangte Obmann Fritz Gurgiser. In der Aufsichtsratssitzung der Tunnelgesellschaft vom 2. April seien die letzten Zweifel beseitigt worden, wonach der BBT als "Transitlösung" noch eine Rolle spielen könne.
Das Projekt sei unfinanzierbar einerseits, um Jahrzehnte zu spät andererseits. Ein mehr als 20-jähriges politisches "Ablenkungsmanöver" sei begraben worden und brauche in der Sache Alpentransit nicht mehr erwähnt werden. Der Tunnel soll nach bisherigen Schätzungen rund 8 Mrd. Euro kosten.
Jetzt sei entlang der Alpenkonventionsstrecke von Rosenheim bis Verona das politische Handeln neu zu definieren und die "Anrainerschutz-Unrechtsgrenze Brenner" in den Mittelpunkt zu stellen. Es sei für die Bevölkerung und Wirtschaft nördlich und südlich des Brenners "schreiendes Unrecht", wenn am Brennerpass unter anderem Lkw-Fahrverbote zum Schutz der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Berufskraftfahrer enden würden, die Rollende Landstraße ende und die Transit-Lkw durch Südtirol und Welschtirol-Trentino donnerten.
Die Transitgegner forderten eine Ausdehnung des Lkw- Nachtfahrverbots, die Anpassung Lkw/km-Tarife an Nordtiroler und Schweizer Niveau (ca. 65 Cent/km, derzeit: 22 Cent) ein sektorales Lkw-Fahrverbot für Müll, Schrott und Fahrzeuge. Geben müsse es zudem ein intensives und effizientes Kontrollsystem des Schwerverkehrs und eine starke Verbesserung des inneralpinen Öffentlichen Personenverkehrs sowohl für Pendler als auch für Touristen.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
