Dienstag, 3. April 2007

NEWS: Der große Lauf-Guide bis zum Marathon - Anlaufschwierigkeiten adè

  • Laufen ist Kopfsache und Willenstraining pur zugleich
  • Mit mentalen Tricks gegen den inneren Schweinehund

Erst läuft's ganz gut. Kilometer um Kilometer, man hat ja ein Ziel vor Augen: weniger Kilos, ein bisserl mehr Kondition. Aber spätestens nach den ersten zwei Trainingswochen meldet er sich, der Feind jedes Laufanfängers: der innere Schweinehund.

"Café Puls"-Moderator Norbert Oberhauser, der zusammen mit Ö3-Lady Kati Bellowitsch und Marathon-Mann Alois Stadlober die sechsteilige NEWS-Laufserie laufend begleitet: "Schnell findet man hundert Ausreden, warum man gerade heute nicht trainieren kann - vom Wetter bis zum TV-Programm."

Laufen beginnt im Kopf
Laufen ist Willenssache und Willenstraining. Die Gelenke sind steif, die Oberschenkel, die Waden, das Herz, die Lunge sind einfach noch nicht an diese neue Bewegung und Belastung gewöhnt. Michael Buchleitner, 27facher Marathon-Staatsmeister und Running-Coach: "Laufeinsteiger sollten sich zunächst auf eine kleine Durststrecke einstellen. Der effektive Trainingsreiz bewirkt eine Ermüdungserscheinung - der Organismus muss sich an die neuen Anforderungen anpassen."

Keine Chance dem Schweinehund
Wenn die Muskulatur also leicht schmerzt: wunderbar. Wer die Anstrengung spürt, weiß, dass er auf einem guten Weg ist - zu mehr Fitness. Spätestens nach vier bis sechs Wochen ist die Anpassungszeit vorbei. Kati Bellowitsch, als frühere Leichtathletin quasi vom Fach: "Dann erlebt man einen echten Aha!-Effekt - die Bewegung macht plötzlich Spaß." Bis dahin hält man sich mit ein paar Tricks bei Lauf-Laune:

* Setzen Sie sich ein Ziel, das erreichbar und messbar ist. Halten Sie es sich vor Augen - und belohnen Sie sich, wenn Sie es erreicht haben.

* Wählen Sie eine flache Strecke, auf der Sie ungestört sind. Dann müssen Sie keine Sprüche von Passanten ertragen. Und: Die Versuchung, über die eigenen Verhältnisse zu laufen, ist geringer.

* Legen Sie die Lauftermine für die Woche im Voraus fest. Lassen Sie keine Ausreden gelten!

* Ihr Körper stellt sich leichter auf die Beanspruchung ein, wenn Sie immer zur gleichen Tageszeit laufen. Spätnachmittags oder am frühen Abend (zwischen 16 und 19 Uhr) ist der Zeitpunkt mit dem besten Trainingseffekt.

* Verabreden Sie sich mit Gleichgesinnten, die auf ähnlichem Niveau laufen.


Weitere hilfreiche Tipps zum optimalen Laufen finden Sie in der aktuellen NEWS!

3.4.2007 15:13