Jetzt regieren die Frauen! Sie sind populär, streiten nicht und bestimmen die Themen
- Regierungs-Stars: Die rot-schwarzen Ministerinnen übernehmen das Kommando in der Koalition

Frauenpower: Wie die Frauen punkten, ihre Stärken und wie sie sich selbst sehen. Die Ministerinnen halten sich aus dem Koalitionsstreit heraus und punkten damit.
Die fünf Frauen, die sich vergangenen Donnerstag in der Säulenhalle des Parlaments zum Gruppenfoto vor dem NEWS-Fotografen aufstellen, haben sichtlich Spaß. Sie verstehen sich untereinander wesentlich besser als die Männer, scherzen die rot-schwarzen Politikerinnen denn auch selbst. Und als VP-Umweltminister Josef Pröll lächelnd das Treiben beobachtet, ruft ihm seine Kollegin Andrea Kdolsky schelmisch zu: Da komm her, dann können wir dich gleich alle auf die Arme nehmen. Die restlichen vier Frauen assistieren lachend: Ja, genau.
Keine Frage, die fünf Ministerinnen der rot-schwarzen Koalition SPÖ-Justizministerin Maria Berger, VP-Gesundheitsministern Andrea Kdolsky, ÖVP-Außenministerin Ursula Plassnik, SPÖ-Frauenministerin Doris Bures und SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied wissen, dass sie die neuen Stars der großen Koalition sind. Und geben sich dementsprechend selbstbewusst. In sämtlichen Umfragen führen die Ministerinnen schließlich klar vor den meisten Herren der Regierung. Sie haben die höheren Sympathiewerte, ihnen wird schlicht mehr zugetraut, sind sich auch Meinungsforscher einig. Jetzt regieren wir, heißt denn auch das Motto der fünf Damen der Regierung. Und auch ihre drei Staatssekretärskolleginnen machen es ihnen nach.
Frauenpower in der Koalition. Doch warum punkten die weiblichen Minister dieser Regierung derzeit so stark? Wieso entwickeln die Damen dieser Koalition diese Power? Wie kommt es, dass sie nun das Kommando in der Regierung übernehmen?
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