NEWS: Österreichisches Militär schweigt
zu 15 Treffen mit Eurofighter-Lobbyisten
- Bewertungskommission: Knoll leitete Technikgruppe
- "Gebe keine Auskunft zu Eurofightern an die Presse"

·Rumpold soll Strafe von 1.000 Euro zahlen
Eurofighter-Werber im Visier des Ausschusses
·Eurofighter-Ausstieg etwas näher gerückt
ÖVP und BZÖ: Keine Beweise für Malversation
·Rumpold: 'Habe 3,2 Millionen verdient'
Werberin will Verwendung
der PR-Gelder belegen
·Jets: Rumpolds teure Pressekonferenzen
PR-Frau bestreitet alle Parteigeld-Vorwürfe
·Klagenflut gegen Pilz im Jet-U-Ausschuss
BZÖ & Ehepaar Rumpold zeigen Vorsitzenden an
·Mehrheit zweifelt an Eurofighter-Rabatten
"profil": 77% glauben nicht an Vergünstigungen
·Darabos rechnet mit Vorgänger Platter ab
In NEWS: "Offensichtlich schlampig gearbeitet"
·1. Austro-Eurofighter
beim Jungfernflug
BILDER: Für den Testpilot
verlief Flug 'ohne Pannen'
·UMFRAGE: Ja oder Nein zu Eurofightern?
Abstimmen: Sind Sie für Ausstieg aus Kaufvertrag?
Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass Brigadier Andreas Knoll, einst Leiter der Technik- und Logistikgruppe der entscheidenden Bewertungskommission für die Draken-Nachfolge, über seine 15 Treffen mit dem Eurofighter-Lobbyisten Erhard Steininger keine Auskunft geben will.
Knoll hatte im Untersuchungsausschuss zu Protokoll gegeben, den umstrittenen Eurofighter-Lobbyisten Erhard Steininger 15 Mal getroffen zu haben. Durch Steininger, der auch Trauzeuge von "Air-Chief" Erich Wolf ist, hat auch die Firma des Ehepaars Rumpold jenen umstrittenen 6,6-Millionen-Euro-Werbeauftrag erhalten, der für massive Aufregung sorgt. Steininger, der so wie Knoll in Klosterneuburg wohnt, weilt seit Wochen unerreichbar für den U-Ausschuss in Thailand.
NEWS vorliegende Akten dokumentieren zudem, dass gegen Knoll ein heeres-internes Disziplinarverfahren anhängig war, weil er einen Computer mit Heeres-Daten mit nach Hause genommen hat. Das Disziplinarverfahren endete mit einer Strafe über 500 Euro. Auf die Frage, ob die Computerdaten in Zusammenhang mit der Eurofightervergabe stehen, sagt Knoll: "Von meiner Stelle aus gibt es keine Auskünfte zu Eurofightern an die Presse."
Knoll war einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, als er gemeinsam mit "Air-Chief" Erich Wolf zum Erstflug des österreichischen Eurofighters nach Manching reiste. Und zwar im Urlaub, da Verteidigungsminister Norbert Darabos eine dienstliche Teilnahme untersagt hatte.
Akten des Heeres belegen jetzt, dass Wolf ursprünglich geplant hatte mit Saab 105-Jets nach Manching zu reisen. Die Flugzeit hätte 30 Minuten betragen. Knoll rechtfertigte seine Manching-Fahrt damit, dass er "den ersten Schrei des Babys" - wie er den österreichischen Eurofighter im Ausschuss nannte - hören wollte.
Die gesamte Story lesen Sie im aktuellen NEWS!
