245 Mio. Jahre alten Riesensalamander ent-
deckt: Ungewöhnliches Fossil in Antarktis
- Versteinertes Knochenstück in Sandstein geschlossen
- Knochen von zwei Meter langem "Parotosuchus"
·Älteste Bernstein- Fossilien entdeckt
Einschlüsse aus der Zeit der ersten Dinosaurier
·Europas größter Dinosaurier entdeckt
Spanien: Urtier war 30m lang und wog 48 Tonnen
·China: Zweiköpfiges Urzeit-Reptil entdeckt
Ein 150 Millionen Jahre altes Fossil ausgegraben
·Vogelschädel so groß wie Pferdekopf
71,6 cm großer Vogelkopf
in Argentinien gefunden
Forscher haben in der Antarktis die versteinerten Schädelreste eines mehr als 245 Millionen Jahre alten Riesensalamanders entdeckt. Das rund 60 Zentimeter lange versteinerte Knochenstück war in Sandstein eingeschlossen, wie ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift "Journal of Vertebrate Paleontology" berichtet.
Der Knochen stammt den Angaben zufolge von einem so genannten Parotosuchus. Die rund zwei Meter langen, salamanderartigen Raubtiere lebten noch 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern. Zu dieser Zeit bildeten Afrika und die Antarktis möglicherweise zusammen noch den Superkontinent Pangea.
Nach Angaben der Wissenschafter wurde noch nie zuvor ein Parotosuchus so weit südlich entdeckt, frühere Funde beschränkten sich auf Deutschland, Kasachstan, Russland und Südafrika. Der ungewöhnliche Fund lasse den Schluss zu, dass das antarktische Klima zu Lebzeiten des Raub-Salamanders deutlich milder war als heute. An der Studie waren Forscher aus Deutschland, Frankreich und den USA beteiligt.
(apa/red)
