Skandaljahr endet positiv: BAWAG-Konzern 2006 mit 40,4 Mio. Euro Jahresüberschuss
- Spareinlagen brachen aber um 3,6 Mrd. Euro ein
- Endgültige Ergebnisse erst am 23. April veröffentlicht
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Die BAWAG P.S.K. hat im abgelaufenen Jahr 2006 positive Ergebnisse ausgewiesen. Der Jahresüberschuss vor Steuern lag mit 19,2 Mio. Euro weit über dem pro forma errechneten gemeinsamen Ergebnis der erst per 1. Oktober 2005 fusionierten Institute BAWAG und P.S.K., nach Steuern verbesserte sich der Jahresüberschuss von 3,6 auf 67,8 Mio. Euro. Der Konzernjahresüberschuss stieg auf 40,4 Mio. Euro.
Das sei "auf Grund der schwierigen Rahmenbedingungen ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis, das den Erfolg der gesetzten Restrukturierungsschritte widerspiegelt", erklärte die BAWAG P.S.K. "Wir schließen ein ereignisreiches Jahr positiv ab", umriss BAWAG- Sprecher Thomas Heimhofer die Kernbotschaft.
Kunden zogen laut vorläufigen Zahlen insgesamt netto 3,6 Mrd. Euro an Spargeldern aus der BAWAG ab, das bedeutet einen Rückgang um 20 Prozent von 18,2 auf 14,7 Mrd. Euro. Die Position Verbindlichkeiten gegenüber Kunden fiel mit 24,1 Mrd. Euro um 17,4 Prozent schwächer aus. Massive Abflüsse von Kundengeldern im Frühjahr seien im Sommer stabilisiert worden, im Herbst sei es wieder zu leichten Zuflüssen gekommen, so Heimhofer.
(apa/red)
