Ausstieg aus Eurofighter-Vertrag möglich? Jet-Sprecher sieht dafür keinen Grund
- Keine Kenntnis über Gelder an Firma von Wolfs Frau
- Mayer: "Geschenkannahme" könnte Vertrag sprengen

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SPÖ glaubt an Ausstiegs- möglichkeit, ÖVP nicht
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Frau des Airchiefs über die Gelder von Steininger
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Wolfs Frau bestätigt Erhalt
des Geldes von Steininger
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von EADS - Anzeige folgt
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NEWS: Militär schweigt
zu insgesamt 15 Treffen
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ÖVP und BZÖ: Keine Beweise für Malversation
·Rumpold: 'Habe 3,2 Millionen verdient'
Werberin will Verwendung
der PR-Gelder belegen
·Jets: Rumpolds teure Pressekonferenzen
PR-Frau bestreitet alle Parteigeld-Vorwürfe
Eurofighter-Sprecher Wolfdietrich Hoeveler hat ausgeschlossen, dass es sich bei den 87.600 Euro, die der EADS-Lobbyist Erhard Steiniger an die Firma der Ehefrau von "Airchief" Erich Wolf zahlte, um EADS-Geld handelt. EADS habe nämlich "keinerlei Rechnungen von Herrn Steininger über solche Beträge erhalten", wie Hoeveler in einem Ö3-Interview erklärte. Man habe aus den Medien von dem Geldfluss erfahren. Es gebe daher "keinen Grund, aus dem Eurofighter-Vertrag auszusteigen".
Wolfs Frau, Anna Maria Frühstück-Wolf, hatte bestätigt, Geld von Steininger für ihre Firma bekommen zu haben. Wie Frühstück-Wolf in der "Kleinen Zeitung" erklärte, habe Steininger mit dem Geld der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Firma "Creativ Promotion Werbe- und Sportveranstaltungsgesellschaft", deren Geschäftsführerin Frau Wolf ist, ausgeholfen.
Verfassungsrechtsexperte Heinz Mayer hat in Interviews mit verschiedenen Medien dazu erklärt, es läge ein Ausstiegsgrund aus dem Eurofighter-Vertrag dann vor, wenn Wolfs Frau oder ihrer Firma mit einem außergewöhnlich günstigen Kredit ein finanzieller Vorteil verschafft worden wäre. Dann läge nämlich eine verbotene Geschenkannahme vor. (apa/red)

