6.4.2007 21:00

"EURO in Österreich wird sicher ein Erfolg": Adidas-Boss im großen NEWS-Interview!

  • Fußball ist Herz und Seele unseres Unternehmens
  • PLUS: Adidas an Zidane-Comeback in L.A. beteiligt?

Der Konzern mit den drei Streifen als Erkennungsmerkmal ist derzeit in aller Munde: als Hauptsponsor der Fußball-EM 2008, die in Österreich und der Schweiz ausgetragen wird. Wegen der Auseinandersetzung mit dem Erzkonkurrenten Nike um die Ausstattung der deutschen Elf. Und als Financier des kolportierten, millionenteuren Comebacks von Fußball-Legende Zinedine Zidane bei Los Angeles Galaxy. Im Interview nimmt Adidas-Chef Herbert Hainer Stellung zu Gerüchten und Fakten.

NEWS: Auch wenn 2008 noch weit weg zu sein scheint: Adidas rüstet sich sicher schon für die Fußball-EM …
Hainer: Die EM ist für uns natürlich enorm wichtig. Fußball ist das Herz und die Seele unseres Unternehmens. Wir sind hier die klare Nummer eins in der Welt, und ich glaube, wer die Fußball-WM 2006 verfolgt hat, hat auch gesehen, wie wir diese dominiert haben. Wir wollen auch die EM in Österreich und der Schweiz wieder optimal nutzen, und wir haben ähnlich gute Voraussetzungen. Wir sind der Sponsor der EM 2008, Lizenznehmer und Marktführer in Österreich.

NEWS: Es gibt ja bereits jetzt Unkenrufe, dass es die Österreicher nicht schaffen werden, den Event so gut zu organisieren, wie es in Deutschland der Fall war. Teilen Sie diese Befürchtungen?
Hainer: Das glaube ich auf keinen Fall. Das ist so eine Erscheinung, wie es sie in Deutschland auch gab: Vor der WM wurde auch hier das Glas eher als halb leer gesehen, und es wurde zu viel darüber spekuliert, was denn alles schieflaufen könnte. Ich bin überzeugt, dass Österreich das gut organisieren wird und die Stimmung im Land super sein wird. Die Österreicher sind fußballbegeistert. Leider hat ihnen die Nationalmannschaft nicht immer Anlass zum Jubeln gegeben, aber ich bin ganz sicher, dass die Europameisterschaften ein großer Erfolg werden.

NEWS: Im Vorfeld der EM haben Sie auch unangenehme Themen zu bearbeiten. Sie rittern gerade mit Nike um die Ausstattung der deutschen Nationalelf. Wie wird dieser Kampf ausgehen?
Hainer: Wir haben uns in den vergangenen Monaten darum bemüht, in der Ausrüsterfrage eine einvernehmliche Lösung mit dem Deutschen Fußball-Bund zu finden. Wir sind leider zu keiner Einigung gekommen. Um eine objektive, zeitnahe Entscheidung herbeizuführen, haben wir uns daher ent-schlossen, wie in unserem bestehenden Vertrag mit dem DFB festgelegt, ein Schiedsgericht mit der Klärung der Angelegenheit zu beauftragen. Adidas geht unverändert davon aus, dass der bestehende Ausrüstungsvertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund bereits im August 2006 bis mindestens 2014 wirksam verlängert wurde. Dies wurde Adidas von einer Expertengruppe bestätigt.

Das ganze Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

6.4.2007 21:00
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