Dienstag, 3. April 2007

Wird der Männertraum bald Wirklichkeit? Top-Fußballklubs planen Motorsport-Einstieg

  • Milan, Porto & Co. sollen Boliden-Rennen sponsern
  • Marketing-Anreiz: 14-18 Millionen € Gewinnaussicht

Motorsport und Fußball sollen gemeinsam von einer neuen Rennserie profitieren. Die Organisatoren der "Superleague Formula" gaben bekannt, dass beginnend mit August 2008 zunächst sechs Rennen mit 20 Rennwagen in den Farben prominenter Fußball-Vereine stattfinden sollen. AC Milan, Porto, PSV Eindhoven und Olympiakos Piräus haben sich bereits für ein Projekt angemeldet, das ihnen durch Lizenzvereinbarungen, Werbung und TV-Rechte zusätzliche Einnahmen bringen soll.

"Ein Top-Verein könnte in den fünf Vertragsjahren, die wir anstreben, zwischen 14 und 18 Millionen Euro einnehmen", sagte der spanische Sportmarketing-Spezialist Alex Andreu, der die Idee gemeinsam mit dem Briten Robin Webb entwickelte. "Wir denken, dass wir durch die Kombination dieser beiden großen Sportarten ein wirklich großes Event in den kommenden Jahren werden könnten", meinte Andreu weiter.

Laut "Superleague" werden unter anderem mit FC Barcelona, Real Madrid, Valencia, Inter Mailand, den Boca Juniors (ARG), Flamengo (BRA), America (MEX) sowie Vereinen aus Südkorea bzw. China Gespräche geführt. Darüber hinaus stehen u.a. Manchester United, Schalke 04, Borussia Dortmund, Anderlecht, Lyon, Marseille sowie Göteborg und Lok Moskau auf der Wunschliste der "Superleague". (APA/red)

3.4.2007 13:56