Auch Sturm will Punkte von Bundesliga zurück: 17-seitigen Protest abgeschickt
- Rinner: "10 Punkte Abzug nicht statutenkonform"
- Sache soll an Senat 5 zurückverwiesen werden
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Nach dem GAK, der den Sechs-Punkte-Abzug aus dem Fall Kimoni bekämpft, hat auch der zweite Grazer Traditionsklub einen Antrag beim Protestkomitee der Fußball-Bundesliga eingebracht. Sturm Graz geht auf diese Weise gegen den am 26. März verhängten Zehn-Punkte-Abzug wegen Nichterfüllung von Kriterien im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens und der daraus folgenden Insolvenz vor.
"Der Punkteabzug ist in keiner Weise statutenkonform", begründete Sturm-Präsident Hans Rinner den 17-seitigen Protest, der am kommenden Dienstag behandelt werden soll. "Die Statuten sehen einen solchen Abzug nicht vor und auch die Begründung ist aus unserer Sicht nicht richtig. Deshalb haben wir beantragt, die Sache an den Senat 5 zurück zu verweisen, damit dieser seine Entscheidung noch einmal überdenkt", erklärte Rinner.
Der Sturm-Boss versicherte: "Ich sehe der Entscheidung emotionslos entgegen. Dieser Instanzenweg ist von der Bundesliga vorgegeben und wir haben ihn beschritten." Während GAK-Masseverwalter Norbert Scherbaum in der Causa Kimoni (6 Punkte Abzug) den Bundesliga-Instanzenweg (Protestkomitee) wählte, die dem GAK insgesamt 28 abgezogenen Zähler allerdings mittels Einstweiliger Verfügung vor einem ordentlichen Gericht zurückeroberte, bleibt Sturm also (noch) zur Gänze innerhalb der von der Liga beschlossenen Entscheidungs-Gremien.
(apa/red)
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