"profil": Haider ortet politischen Druck von Rot-Schwarz gegen Fusion Pasching-Kärnten
- Kärntner LH: "Die wollen das Projekt verhindern"
- Wenig Verständnis und Kritik für 'kannibalische Sitten'
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Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, kritisiert Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider "politischen Druck" gegen eine etwaige Lizenzübernahme für die T-Mobile Bundesliga von Superfund Pasching durch den FC Kärnten. Pasching-Präsident Franz Grad hatte zuletzt gemeint, die Zusammenführung des FC Superfund Pasching mit dem FC Kärnten sei nur eine von mehreren möglichen Optionen.
Haider rechnet dagegen weiterhin "mit der Handschlagqualität Grads". Man habe vereinbart, dass Grad das Anbot Kärntens der Hauptversammlung des FC Pasching unterbreitet. Aber: "Die Frage ist nur, ob er nun vor dem politischen Druck in die Knie geht. Rot und Schwarz in Oberösterreich wollen das Projekt verhindern", so Haider im "profil"-Interview. Dies weniger, um Pasching in der Bundesliga zu halten, als um ihm, Haider, den Erfolg eines FC Kärnten in der obersten Spielklasse streitig zu machen.
Was die rechtlichen Rahmenbedinungen einer Zusammenführung der beiden Vereine betrifft, so will Haider eng mit der Bundesliga zusammenarbeiten.
Für das gegenwärtige Chaos und die "kannibalischen Sitten" in der Bundesliga zeigt Haider wenig Verständnis und übt Kritik an der Liga-Führung. "Der Punkteabzug für den GAK ist mir unverständlich. Es war von Anfang an bekannt, dass einige Klubs in einer Schieflage sind, und trotzdem haben sie die Lizenz bekommen", so Haider. "Großartig Feuerwehrmann zu spielen, wenn das Haus bereits abgebrannt ist, ist nicht in Ordnung. Da muss sich die Liga was überlegen." Man tue dem Fußball nichts Gutes, wenn "Kontrollen nur mit Augenzwinkern gemacht" würden.
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