Ausweg aus der Liga-Krise: FIFA vertraut
bei Punkteabzug in Causa Kimoni auf ÖFB
- ÖFB soll alle Schritte und Maßnahmen unternehmen
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Die FIFA vertraut in Sachen GAK-Punkteabzug wegen der Causa Kimoni auf den Österreichischen Fußball-Bund. "Die FIFA steht in engem Kontakt mit dem ÖFB, der in dieser Sache federführend ist. Wir gehen davon aus, dass der ÖFB alle Schritte und Maßnahmen unternehmen wird, die sich im Einklang mit den FIFA-Statuten in dieser Angelegenheit als notwendig erweisen", erklärte FIFA-Kommunikationschef Andreas Herren.
Dem GAK waren am 14. März 2007 in der laufenden Meisterschaft sechs Punkte abgezogen worden, weil der Senat 1 der österreichischen Fußball-Bundesliga ein Urteil der FIFA-Disziplinarkommission umsetzte. Hintergrund des Punkte-Abzugs war eine Klage des ehemaligen, belgischen GAK-Spielers Daniel Kimoni.
Der GAK hatte einem rechtskräftigen Urteil durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne sowie mehrfach erfolgter Zahlungsaufforderungen und Fristen der FIFA nicht Folge geleistet.
Der GAK hat aber mittlerweile per Einstweiliger Verfügung beim Landesgericht für Zivilrechtssachen in Graz erwirkt, dass ihm sämtliche 28 in dieser Saison von den Senaten der Bundesliga aberkannten Punkte bis auf weiteres rückerstattet wurden.
Die Bundesliga hat aber bereits Einspruch gegen die Einstweilige Verfügung angekündigt. Auch die Rechtsabteilung des ÖFB steht diesbezüglich in engem Kontakt mit der Bundesliga.
(apa/red)
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