"An so etwas muss man wachsen": Wurz sieht mattes Quali-Ergebnis nicht so eng
- Österreicher nach Getriebe-Defekt von ganz hinten
- Lauda: Muss aufpassen, dass ihn Rosberg aussticht
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Alexander Wurz bringt seine Rückkehr zum Stammfahrer weiterhin kein Glück. Der Österreicher, der im Auftakt-GP vor drei Wochen in Australien von David Coulthard aus dem Rennen geboxt worden war, hatte schon in der ersten Qualifikationsrunde zum Großen Preis von Malaysia in Sepang einen Sensor-Schaden an seinem nahtlos schaltenden 7-Gang-Getriebe und blieb damit auf der 20. und drittletzten Zeit sitzen. Hinter dem Williams-Piloten waren nur noch die beiden Spyker.
Wurz' Teamkollege Nico Rosberg fuhr hingegen auf den starken sechsten Startplatz. "Das zeigt, welches Potenzials das Auto hat", seufzte Wurz. "Mich ärgert's, weil ich die Strecke mag und hier gerne fahre." Von einer Pechsträhne wollte Wurz aber nichts wissen. "An so etwas muss man wachsen. Der Fahrer kann an diesem hypermodernen Getriebe nichts mehr kaputt machen. Das passiert einfach."
Selbst Honda-Testfahrer Christian Klien litt mit. "Schade für Alex. Für einen Fahrer ist das immer besonders frustrierend, wenn er sieht, welches Potenzial sein Auto eigentlich hätte", sagte der Vorarlberger. Niki Lauda sah Wurz bereits unter Druck: "Heute kann Alex nichts dafür. Aber am Ende fragt keiner, wie ein Ergebnis zu Stande kam. Er muss jetzt aufpassen, dass ihm Rosberg teamintern nicht dauernd um die Ohren fährt."
Selbst ein Motorwechsel bei Wurz und damit eine Versetzung auf den letzten Platz stand zur Debatte. Wurz wird an seiner Zweistopp-Strategie für den Renntag festhalten. "An sich ist das Rennwochenende gelaufen. Von ganz hinten ist es ganz schwer, noch in die Top-Ten zu kommen."
(apa/red)
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