Hält Formel 1-Zirkus bald in Südkorea? Ecclestone für Rennen in exotischen Ländern
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Für Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone ist die Aufstockung der WM auf 20 Läufe pro Saison keine Illusion. "Das könnte ich mir leicht vorstellen", sagte der Brite. Als mögliche Austragungsländer nannte er Mexiko, Indien und Russland. "Auch Südkorea ist ein Kandidat." Auch die Idee eines Rennens unter Flutlicht sei gerade für die Länder in Fernost vorstellbar. "Da hätten wir in Europa sehr gute Übertragungszeiten."
An jene Rennstahl-Besitzer, die neuen Austragungsstätten eher skeptisch gegenüber stehen, hat Ecclestone eine einfache Botschaft. "Je mehr Rennen wir in guten Ländern austragen, umso leichter wird es ihnen fallen, Sponsoren zu finden."
Die Formel 1 sei nicht an dieses oder jenes Land gebunden, wie auch das Beispiel Frankreich zeigt, wo erstmals seit 1955 im nächsten Jahr kein Grand Prix stattfinden könnte. "Die Formel 1 ist sehr international, es ist eine Weltmeisterschaft. Und wenn die Kriterien nicht mehr erfüllt werden, dann müssen wir uns eben wo anders umschauen", präzisierte Ecclestone.
(apa/red)
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