"Theater der Welt": Kunstwerk mit Insekten
und Reptilien empört Tierschützer in Kanada
- Kakerlaken, Taranteln & Co. zusammengepfercht
Ein Kunstwerk mit Insekten und Reptilien des Chinesen Huang Yong Ping ruft die Tierschützer in Kanada auf den Plan. Die Tierschützer forderten, das Werk "Theater der Welt" aus der Ausstellung in Vancouver zu entfernen, berichtete die Zeitung "The Globe and Mail". Der chinesische Künstler hat unter einer Kuppel in der Form eines Schildkrötenpanzers unter anderem Heuschrecken, Kakerlaken, Taranteln, Eidechsen, Tausendfüßer und Skorpione zusammengepfercht.
Die Organisatoren der Ausstellung sehen darin "einen Mikrokosmos der weltweiten Konflikte" unter den Menschen. Der Tierschützer Peter Fricker hält dies hingegen für das Produkt "eines kranken Hirns". Es sei ja wohl klar, dass der Künstler dem Zuschauer die Kämpfe zwischen diesen Tieren präsentieren wolle. "Dies unter dem Vorwand der Kunst zu tun, ist nicht hinnehmbar", sagte Fricker. Zuvor war das Werk in den USA gezeigt worden, wo sich kein Protest geregt hatte. Demnächst soll es nach Peking gehen. (apa)
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