Erneut Jugendlicher in London erstochen: Bereits sechs Morde in nur acht Wochen!
- Dunkelhäutiger 14-Jähriger brutal niedergestochen
- Weiterer Jugendlicher wurde lebensgefährlich verletzt
Die Serie von Morden an Teenagern in London ist zu Ostern mit einer neuen Bluttat fortgesetzt worden. Das mit 14 Jahren bisher jüngste Opfer der Gewalt unter Minderjährigen wurde am Karfreitag von Mitgliedern einer Jugendbande niedergestochen. Der Bub, dessen Namen die Polizei mit Paul Erhahon angab, starb kurz nach dem Überfall unweit des Hauses seiner Familie in Osten von London.
Ein 15-jähriger Freund erlitt bei dem Angriff lebensgefährliche Stichwunden. Allein seit Anfang Februar wurden damit in der britischen Hauptstadt sechs Jugendliche unter 17 Jahren bei Überfällen mit Schusswaffen oder Messern getötet. Die Opfer waren dunkelhäutig, ebenso wie die bisher ermittelten mutmaßlichen Täter.
Nach dem jüngsten Mord nahm die Polizei zwei Verdächtige fest. Die 13 und 19 Jahre alten Teenager wurden am Ostermontag weiter verhört. Bei einem Ostergottesdienst in der Gemeinde des Mordopfers sagte Pfarrer Alison Mackay, es müsse mehr getan werden, um die Gewalt unter Jugendlichen einzudämmen. Nach den ersten drei Morden an Teenagern hatte Scotland Yard Mitte Februar eine Spezialeinheit gegründet. (APA)
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