Nach Tsunami auf Salomonen: Hundert Bewohner vermisst, Trinkwasser geht aus!
- UNO-Schätzung: Rund 50.000 Menschen betroffen
- Auf Inseln brechen erste Durchfallkrankheiten aus
Nach dem Tsunami auf den Salomonen wird im Katastrophengebiet das Trinkwasser knapp. Die neueste Berichte besagten, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser genauso wie die generellen sanitären Bedienungen sehr schlecht seien, erklärte die Regierung in Honiara. Die Hilfsorganisation Save the Children Australia kündigte Abhilfe an.
Tausende Wasser-Reinigungstabletten sowie zehn tragbare Wasserfilter seien auf dem Weg zur Insel Gizo, die am stärksten betroffen ist, hieß es. Mit der Ausrüstung, die noch eintreffen sollte, könne etwa 15.000 Menschen geholfen werden.
Im Katastrophengebiet brachen Durchfallkrankheiten aus. Die Flutwelle hatte die meisten Wassertanks beschädigt. Zudem sind viele Brunnen durch Meerwasser verschmutzt. Fünf Tage nach der Katastrophe wurden noch immer bis zu 100 Menschen vermisst. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind von dem Tsunami rund 50.000 Menschen betroffen. Das ist etwa die Hälfte der Einwohner in diesen Gebieten der Salomonen. (APA)
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