Besorgnis über Außenpolitik: Mehrheit der US-Bürger gegen Vorgehensweise von Bush
- 'Angstindikator' gestiegen - Negatives Image für USA
- 70 Prozent für baldigen Truppenabzug aus dem Irak
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Ordnete Giftgasangriffe an: 180.000 tote Kurden
·Bush soll über Klima- Wandel verhandeln
US-Senat will Teilnahme am internationalen Kampf
·USA: Senat verlangt Irak-Truppenabzug
51 zu 47 Stimmen dafür: Bush droht mit Einspruch
In den USA wächst die Besorgnis über die Außenpolitik von Präsident George W. Bush. Nach einem Umfrageergebnis erklärten 84 Prozent der Befragten, sie machten sich über die Situation der Vereinigten Staaten im Weltgeschehen Sorgen. 82 Prozent erklärten, die Welt werde für US-Bürger zunehmend gefährlich. 70 Prozent sprachen sich für einen Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak binnen zwölf Monaten aus, fast jeder Fünfte (19 Prozent) ist für einen sofortigen Truppenabzug.
Das Institut Public Agenda veröffentlichte außerdem einen so genannten Angstindikator. Auf einer Skala von 0 bis 200 wurde anhand der Ergebnisse zu fünf Fragen ein Wert von 137 ermittelt - ein Anstieg von sieben Punkten im Vergleich zur letzten Erhebung im September. Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) erklärten, die USA leisteten als führende Weltmacht keine gute Arbeit dabei, den Planeten friedlicher und wohlhabender zu gestalten. 68 Prozent sind der Meinung, ihr Land habe beim Rest der Welt ein negatives Ansehen, 34 Prozent gehen sogar von einem "sehr negativen" Image aus.
Eine große Mehrheit von 61 Prozent ist der Meinung, dass die Sicherheit der USA gegenüber terroristischen Bedrohungen nicht mit einem erfolgreichen Einsatz im Irak zusammenhängt. 59 Prozent vermuten, dass die Regierung die Öffentlichkeit nicht ehrlich über außenpolitische Themen informiert, das sind zehn Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Umfrage im September. (apa/red)
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