Montag, 2. April 2007

Dutzende Tote durch Wetter in Afghanistan:
Überschwemmungen und Lawinenabgang

  • Hilfslieferungen durch blockierte Straßen erschwert

Überschwemmungen und eine Lawine haben in Afghanistan in den vergangenen Tagen mindestens 51 Menschen das Leben gekostet. Am schwersten betroffen war die Provinz Daikundi in der Mitte des Landes, wie Gouverneur Sultan Ali Urusgani erklärte. Erst zogen Hagel und Stürme über die Region hinweg, dann kam eine Lawine hinzu. Insgesamt seien 31 Menschen ums Leben gekommen.

Viele Straßen seien blockiert, so dass Hilfe nur per Hubschrauber eingeflogen werden könne, sagte Urusgani weiter. Die Verbindungsstraße zwischen Daikundi und der benachbarten Provinz Bamijan sei nach dem Lawinenabgang unter 35 Metern Schnee begraben. Das Hochwasser zerstörte nach Angaben des Gouverneurs fast 800 Häuser und tötete mehr als 4.000 Rinder. (APA)

2.4.2007 07:36