Osterwochenende fordert sieben Tote auf Österreichs Straßen: Mehr Unfälle als 2006
- Mit sieben Todesopfern die zweitniedrigste Bilanz
- PLUS: So oft krachte es in jeweiligen Bundesländern

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Ein zumeist sonniges Osterwochenende und dennoch relativ wenig Verkehrstote, das ist die erfreuliche Bilanz des Innenministeriums: Von Karfreitag bis Ostermontag kamen sieben Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben. Das ist zwar ein Verkehrstoter mehr als 2006, aber immer noch die zweitniedrigste Unfallbilanz. Zum Vergleich: Am bisher schlimmsten Osterwochende 1976 starben 39 Personen.
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des diesjährigen Osterwochenendes verloren drei Motorrad-Lenker, ein Pkw-Lenker, ein Pkw-Insasse sowie zwei Fußgänger ihr Leben. Als Hauptunfallursachen der sieben tödlichen Verkehrsunfälle zu Ostern wurden drei Mal überhöhtes Tempo sowie je einmal Überholen, Übermüdung, unbefugte Inbetriebnahme eines abgestellten Pkw sowie das Fehlverhalten eines Fußgängers beim Überqueren einer Straße festgestellt.
Ein Unfall wurde von einem so genannten "L 17-Lenker" mit vorgezogener Lenkberechtigung ausgelöst. Von den drei tödlichen Motorradunfällen waren zwei Alleinunfälle, der dritte Biker fuhr auf einen links abbiegenden Pkw auf.
Mehr Unfälle als im Vorjahr
Überhaupt nicht erfreulich sieht die gesamte Bilanz für das Osterwochenende 2007 aus: 389 Verkehrsunfälle mit Personenschaden sind um 36 Prozent mehr als im Vorjahr (286 Unfälle). Dabei wurden 505 Personen verletzt, was eine Steigerung von 30,5 Prozent gegenüber 2006 (387 Verletzte).
Die Exekutive beanstandete 61.658 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchst zulässigen Geschwindigkeit. Weiters musste 576 Mal Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer erstattet werden. 336 Lenkern wurde am Osterwochenende der Führerschein vorläufig abgenommen.
Bis 9. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 136 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Februar), im Vergleichszeitraum des Vorjahres starben nach den endgültigen Zahlen 122 Menschen tödlich.
| Verkehrstote nach Bundesländern | ||
| . | Karwoche | Osterwochenende |
| Burgenland | 1 | 1 |
| Kärnten | - | - |
| Niederösterreich | 3 | 2 |
| Oberösterreich | 3 | 2 |
| Salzburg | - | - |
| Steiermark | 1 | 1 |
| Tirol | - | - |
| Vorarlberg | 1 | 1 |
| Wien | 1 | - |
| Österreich | 10 | 7 |
(apa/red)
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