Freitag, 6. April 2007

Ein Toter und sechs Verletzte auf der S16: Osterverkehr beginnt mit schwerem Unfall

  • Auch Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen involviert
  • Weiterer Mann in Lebensgefahr - Drei Kinder verletzt

Bei einer schweren Frontalkollision auf der Arlberg-Schnellstraße S16 ist ein 56-Jähriger getötet worden, ein weiterer Mann wurde lebensgefährlich verletzt, wie die Autobahnpolizei Bludenz mitteilte. Insgesamt wurden bei dem Unfall sechs Personen verletzt, darunter auch drei Kinder, eines davon schwer.

Ein 41-jähriger Lenker aus Deutschland war mit seinen beiden Töchtern laut Autobahnpolizei in Richtung Tirol unterwegs, als er bei Braz (Bezirk Bludenz) aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahn geriet. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Auto mit Wiener Kennzeichen, das von einer 28-jährigen Frau aus Österreich gelenkt wurde.

Bei der Kollision starb laut Polizei der 56-jährige Bruder der Lenkerin, ihr Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Die 28-Jährige und ein Kind, das ebenfalls mit im Wagen saß, trugen Verletzungen mittleren Grades davon. Der deutsche Unfalllenker erlitt leichte Blessuren, ebenso eine seiner Töchter. Das zweite Mädchen wurde laut Polizei schwer verletzt.

Zahlreiche Rettungskräfte und mehrere Hubschrauber waren an der Unfallstelle im Einsatz. Die S16 war in beide Richtungen gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Es bildeten sich mehrere Kilometer Stau.

Die Arlberg-Schnellstraße S16 ist in Vorarlberg als "Todesstrecke" bekannt. Immer wieder ereigneten sich dort schwere, teils tödliche Verkehrsunfälle.

(apa/red)

6.4.2007 14:31