Zustand des Rekruten mit Schussverletzung
unverändert: Suizid oder Unfall noch unklar
- Bursch war an Staatsgrenze zu Ungarn im Einsatz
Der Zustand des 20-jährigen Präsenzdieners, der bei Schandorf (Bezirk Oberwart) durch einen Schuss schwer verletzt worden ist, ist unverändert, sagte Oberst Sepp Erhard vom Militärkommando Burgenland. Der Kamerad des jungen Kärntners konnte mittlerweile von der Polizei einvernommen werden. Noch sei jedoch nicht klar, ob es sich bei dem Vorfall um einen Suizidversuch oder einen Unfall handelte.
Die beiden Rekruten waren kurz vor 12.30 Uhr bei ihrem Stützpunkt an der Staatsgrenze zu Ungarn. Während sich der eine noch am Hochstand befand, ging der 20-Jährige in Richtung Grenze. Kurz darauf hörte man einen dumpfen Knall. Der Soldat fand seinen Kameraden blutüberströmt neben einem Strohballen. Der Schwerverletzte sei noch ansprechbar gewesen, seine Dienstwaffe lag vor seinen Beinen.
Der verständigte Notarzthubschrauber flog den jungen Mann in das Landeskrankenhaus Graz. Nach bisherigem Stand der Erhebungen wird Fremdverschulden ausgeschlossen, so die Sicherheitsdirektion Burgenland.
(apa/red)
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