Dienstag, 3. April 2007

Tropfen auf den heißen Stein: Rumpold
soll Beugestrafe von 1.000 Euro zahlen

  • Brisanz des Jet-Ausschusses ausschlaggebend
  • PLUS: Rumpolds Frau will 3,2 Mio. € verdient haben

Gegen den Eurofighter-Werber Gernot Rumpold wurde vom Bezirksgericht Wien Innere Stadt eine Beugestrafe in Höhe von 1.000 Euro verhängt. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Als Grund nannte die Richterin laut der Tageszeitung "Österreich" die "Brisanz des Untersuchungsausschusses" und die "im Raum stehenden Summen an Steuergeldern".

Das Gericht hatte bereits gegen den im Ausland weilenden Lobbyisten Erhard Steininger eine noch nicht rechtskräftige Beugestrafe verhängt.

"Alle Betroffenen wissen jetzt, dass sie diese Causa nicht aussitzen können", meinte Ausschuss-Vorsitzender Peter Pilz zum jüngsten Gerichtsspruch.

(apa/red)

3.4.2007 16:58