"Tutto bene" - Ein klassischer Italiener:
Herbert Hacker zu Gast im Ristorante Zimolo
- Coppo ist einer der besten italienischen Köche Wiens
- FORMAT: Geradlinige Fischküche wie an der Adria

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Es ist die ewige Frage unter italophilen Essern: Wo kann man in Wien gut italienisch essen, welche unter den einschlägigen Lokalitäten hat momentan eine besonders empfehlenswerte Küche? Meist fallen dann Lokalnamen wie Fabios, Pan e Wien, Novelli, Cantinetta oder d'Atri, zuweilen wird auch die Küche von Marco Pedrelli im Ambassador erwähnt.
So ganz klassisch italienisch geht es allerdings in kaum einem dieser Häuser zu - meist ist es eine kreativ-mediterrane Küche auf durchaus sehr hohem Niveau.
Qualität und Quantität
Klassische Italiener sind hingegen ein wenig aus der Mode gekommen, aus einer Vielzahl an schlechten bis mittelmäßigen ragen nur ganz wenige gute heraus.
Jesolo mitten in Wien
Eines davon ist das Ristorante Zimolo, in dem der großartige Michele Coppo aus Jesolo kocht. Unbeirrbar frönt er dort einer geradlinigen Fischküche, wie sie in den Trattorien der nördlichen Adria alles andere als selten ist. Mit Gerichten wie Carpaccio di Tonno alla Veneziana, Cappesante griglia, Strascinati mit Meeresfrüchten, einer venezianischen Leber mit Polenta und natürlich diversesten Fischgerichten. Eine gebratene Seezunge von Michele ist gewiss nicht der Kreativität letzter Schrei, köstlich aber ist sie allemal. Steinbutt und Wolfsbarsch werden "al forno" (im Backofen) oder "alla griglia" angeboten. Und im Frühjahr oder im Herbst hat Restaurantleiter Carlo Borelli gelegentlich auch Mojecche im Programm. Diese herrlichen Weichschalenkrabben verlieren zweimal im Jahr ihren Panzer und können dann im Ganzen gegessen werden.
Den Gourmet-Tipp von Herbert Hacker finden Sie wöchentlich im FORMAT
Ristorante Zimolo
1010 Wien
Ballgasse 5
Tel. 01/512 99 82
Öffnungszeiten: täglich 12-15, 18-24 Uhr
Preise: Vorspeisen bis 11, Hauptspeisen bis 21 Euro
Im Lokalführer zu finden unter:
Ristorante Zimolo
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