Mehr Geld für Arbeitsmarktpolitik: Hälfte davon muss für Frauen ausgegeben werden
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- Staatssekretärin: "Mehr Geld für Frauenpolitik"
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Rund 845 Millionen Euro stehen dem Arbeitsmarktservice heuer für aktive Arbeitsmarktpolitik (also etwa Schulungen und Beihilfen) zur Verfügung. Zumindest die Hälfte davon muss laut den Vorgaben des Wirtschaftsministeriums für Frauen ausgegeben werden. Damit sei "Halbe-Halbe" in der Arbeitsmarktpolitik bereits Realität, lobte Arbeits-Staatssekretärin Christine Marek.
Dabei gelte es zu bedenken, dass der Anteil der Frauen an den Arbeitslosen nur 43 Prozent ausmache. Kritik, dass die Regierung zu wenig Geld für die Frauenpolitik ausgibt, weist Marek zurück: "Damit stehen für aktive Frauenpolitik im Jahr 2007 rund 423 Millionen Euro zur Verfügung." Mit diesen Mitteln sollen u.a. 15.000 Wiedereinsteigerinnen in AMS-Schulungen integriert werden.
Einmal mehr betonte Marek in diesem Zusammenhang das Regierungs- Ziel, die Frauenbeschäftigungsquote bis 2010 um drei Prozent zu heben. 2005 lag die Frauenbeschäftigung bei 62 Prozent, im dritten Quartal 2006 bei 64,7 Prozent. (apa/red)
