Donnerstag, 29. März 2007

Insolvenzentwicklung 2007 gleichbleibend: Weniger Firmenpleiten, mehr Privatkonkurse

  • Meiste Unternehmenszusammenbrüche in Wien
  • Auch meiste Privatpleiten in der Bundeshauptstadt

Weniger Firmenpleiten aber mehr Privatkonkurse kennzeichnet auch im ersten Quartal 2007 die Insolvenzentwicklung in Österreich. Während die Unternehmenszusammenbrüche in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,6 Prozent auf 1.700 Fälle zurückgingen, nahmen die Privatpleiten um 12,9 Prozent auf 2.098 Fälle zu. Damit gibt es auch heuer wieder mehr Privatpleiten als Unternehmensinsolvenzen.

Die meisten Fälle an Firmenpleiten gab es in Wien (540), gefolgt von Niederösterreich (276) und Oberösterreich (215). Größte Pleite im ersten Quartal war der Konkurs des Errichters des Qutlet-Centers Leoville, Epsilon Gewerbeimmobilien GmbH & Co Entwicklungs- und Verwertungs KEG, mit Passiva von 47 Mio. Euro. Nach Branchen gab es die meisten Pleiten bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen, gefolgt von der Bauwirtschaft und dem Gastgewerbe. Die meisten Privatpleiten gab es in Wien mit 669 Fällen, gefolgt von Oberösterreich mit 316 Fällen. (apa)

29.3.2007 20:34