"Es liegt so viel auf meinem Schreibtisch": IKEA-Boss will erst mit 90 halblang machen
- 80-jähriger Milliardär hat keine Angst vor dem Tod
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Der 80 Jahre alte Ikea-Gründer und -Besitzer Ingvar Kamprad will seine Arbeitszeit reduzieren. Allerdings noch nicht sofort, wie er der Stockholmer Zeitschrift "Ica-Kuriren" in einem Interview mitteilte: "Ich hab mir gedacht, dass ich in zehn Jahren auf eine halbe Stelle runtergehe." Über seinen derzeitigen Arbeitseifer meinte der im schweizerischen Lausanne lebende Milliardär: "Es liegt so unglaublich viel auf meinem Schreibtisch. Ich werde nervös bei dem Gedanken, loszulassen."
Er sei sich nicht sicher, ob dies mit fehlendem Vertrauen zu anderen zu tun habe, sinnierte Kamprad und nannte als seine größte Angst: "Dass ich noch verrückter werde als ich heute schon bin und damit ein Problem für Ikea werde." Wie schon mehrfach vorher berichtete Kamprad offen über sein Leben als "Quartalstrinker": "Ich bin die vierte Woche trocken und fange an, mich nach Alkohol zu sehnen."
Über sein Verhältnis zum Tod sagte der zu den reichsten Menschen der Welt gerechnete Schwede: "Ich habe keine Angst vor dem Sterben, sondern bin sehr neugierig darauf, wie das vor sich geht."
(apa/red)
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