Machos Torhüter-Qualitäten gegen Frank-
reich gefragt: Hartes Stück Arbeit wartet
- "Glaube nicht, dass EM-Chancen bei Fehler weg sind"
- 'Spiel gegen Frankreich schon ein Karriere-Höhepunkt'
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Auf Jürgen Macho wartet wohl ein hartes Stück Arbeit. Im EURO-Testspiel des österreichischen Fußball-Nationalteams im Stade de France gegen Frankreich sind die Reflexe des Kaiserslautern-Keepers gefragt, um der ÖFB-Auswahl gegen den Vize-Weltmeister ein achtbares Resultat zu ermöglichen.
Doch nicht nur für die Truppe von Teamchef Josef Hickersberger, auch für Macho selbst steht in Paris/St. Denis einiges auf dem Spiel. Der 29-Jährige kommt erstmals seit der Einführung der Goalie-Rotation (Alexander Manninger beim 1:1 gegen Ghana, Macho in Frankreich, Helge Payer gegen Schottland) zum Einsatz und kann mit Glanzparaden gegen die "Equipe Tricolore" seine Anwartschaft auf das Einser-Leiberl bei der Heim-EM 2008 untermauern.
Dass er im Tormann-Wechselspieler gegen den attraktivsten dieser drei Gegner das ÖFB-Tor hütet, sieht Macho als ehrenvolle Aufgabe. "Mir wäre es zwar lieber gewesen, ich wäre in allen drei Partien ausgewählt worden, aber ich respektiere diese Entscheidung."
Sein Widerpart Manninger blieb gegen Ghana ohne Fehler. "Das, was gekommen ist, hat er einwandfrei gemeistert, und beim Tor war er chancenlos. Aber es war nicht so, dass er viele Bälle zu halten bekommen hat", beschrieb der 29-Jährige die Leistung von Manninger.
Macho wird in Frankreich wohl um einiges mehr zu tun bekommen als der Siena-Keeper, was ihm jedoch keine schlaflosen Nächte bereitet. "Natürlich ist eine gewisse Anspannung da, aber ich freue mich auch auf diese Partie. Jedes Länderspiel ist etwas Besonderes, aber ein Spiel gegen Frankreich ist schon ein Karriere-Höhepunkt."
Auch einem möglichen "Hexenkessel" im Stade de France blickt der neunfache Teamspieler gelassen entgegen. "Ich war in England und bin jetzt in Deutschland engagiert, da bin ich es gewohnt, vor großen Kulissen zu spielen", betonte der Ex-Rapidler, der mit der Last, sich keinen Lapsus erlauben zu dürfen, umgehen kann. "Drucksituationen gibt es immer im Fußball. Aber ich denke nicht, dass meine EM-Chancen weg sind, wenn ich einen Fehler mache. Es ist noch eine lange Zeit bis zur EURO."
(apa/red)










