1. WM-Trainingslager des ÖEHV-Teams in Klagenfurt: 20 Mann-Kader mit 3 Neulingen
- Programm: Testspiel in Laibach gegen Slowenien
- "Wahre" WM-Mannschaft übt erst Mitte April in Wien
Nicht ganz einen Monat vor der Weltmeisterschaft in Moskau (27.4.-13.5.) trifft sich das österreichische Eishockey-Nationalteam in Klagenfurt zum ersten Team-Trainingslager. Auf dem Programm steht auch ein Testspiel in Laibach gegen Slowenien am 6. April (18:00 Uhr). 20 Spieler wurden nominiert, es fehlen aber die Cracks der beiden im EBEL-Finale engagierten Klubs Salzburg und Villach sowie einige Legionäre.
Der erste WM-Kader von Jim Boni ist eine Mischung aus Routiniers und jungen Spielern. Wieder mit dabei ist Verteidiger Gerhard Unterluggauer. Neu sind Matthias Iberer (Graz), Paul Schellander (Klagenfurt) und Alexander Höller (Innsbruck). "Für sie ist die Einberufung die Möglichkeit, die Visitenkarte für die Zukunft abzugeben", sagte Team-Manager Giuseppe Mion.
Vier Testspiele geplant
Insgesamt werden in der WM-Vorbereitung vier Testspiele absolviert. Nach Laibach trifft das Nationalteam im Rahmen des zweiten und ersten "richtigen" Trainingslagers in Wien auf die Slowakei (18.4.) sowie Lettland (21.4.). Der letzte Test erfolgt schon in Moskau gegen Russland am 24.4., das erste WM-Spiel steigt am 27. April gegen die USA.
Man kann davon ausgehen, dass vom ersten Kader nur rund die Hälfte überbleibt. Neben den Salzburger (Dieter Kalt und Co.) und Villacher (Markus Peintner etc.) Team-Kandidaten fehlen in Klagenfurt auch die drei Team-Tormänner Reinhard Divis, Gerd Prohaska und Bernd Brückler. Für Klagenfurt nominiert wurden die Goalies Hannes Enzenhofer (KAC) und Patrick Machreich (Linz).
Auch mit den Nordamerika-Legionären Michael Grabner und Andreas Nödl ist der Verband laut Mion bezüglich WM "im Gespräch", obwohl das Verhältnis zuletzt etwas gespant war. Nicht für die WM in Frage kommen die NHL-Asse Thomas Vanek (Buffalo) und wohl auch Thomas Pöck (NY Rangers) sowie Christoph Brandner. Er hat mit seinen Hamburg Freezers die deutsche Liga zwar beendet, aber akute Bandscheiben-Probleme. "Eher nicht", fürchtet auch Mion.
(apa/red)
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