Keine Schiedsrichter-Absprachen durch Fiorentina-Chef: Berufssperre reduziert
- Della Valle habe keine Schiedsrichter korrumpiert
- Lediglich Telefongespräche mit "Einteiler" geführt
Der Chef des italienischen Fußball-Erstligisten AC Fiorentina, Diego Della Valle, ist von der Schlichtungskammer des Olympiaverbandes CONI vom Vorwurf der Schiedsrichter-Absprachen freigesprochen worden. Wegen dieses Verdachts war er im vergangenen Juli zu einer Berufssperre von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.
Der Schuh-Unternehmer Della Valle, der im vergangenen Sommer in den Sog des Absprachenskandals geraten war, habe keine Schiedsrichter zu Gunsten seines Klubs korrumpiert. Er habe lediglich einige Telefongespräche mit dem für die Einteilung der Referees verantwortlichen Paolo Bergamo geführt, urteilte die Schlichtungskammer des CONI. Man könne Della Valle daher unkorrektes Verhalten, aber nicht Korruption vorwerfen. Wegen dieses Verhaltens wurde Della Valles Berufssperre auf den 30. März begrenzt.
Eine Strafreduzierung erhielt auch Della Valles Bruder Andrea, der im Sommer zu einer dreijährigen Berufssperre verurteilt worden war. Die Sperre läuft noch bis 30. August.
(apa/red)
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