Deutsche Tornados nach Afghanistan: Jets sollen Armee im Krisengebiet unterstützen
- Rechtmäßigkeit des Einsatzes noch nicht bestätigt
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Schuldig: Australier muss noch neun Monate in Haft
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Für skandalöse Missstände in Militärspital
Die von der NATO angeforderten Bundeswehr-Tornados starten heute nach Afghanistan. Zuvor will Deutschlands Verteidigungsminister Franz Josef Jung rund 200 Soldaten eines Aufklärungsgeschwaders in Schleswig-Holstein mit einem Appell in den Einsatz verabschieden.
Sechs Aufklärungs-Tornados sollen auf dem deutschen Stützpunkt Mazar-i-Sharif im Norden Afghanistans stationiert werden. Jung hatte am Wochenende erklärt, auch die noch ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ändere nichts an den Einsatzplänen.
Die obersten Karlsruher Richter hatten einen Eilantrag der Linksfraktion auf vorläufigen Stopp der Tornado-Mission abgewiesen.
Allerdings setzte der Zweite Senat überraschend bereits für den 18. April eine mündliche Verhandlung zu der Frage an, ob der Einsatz noch vom ursprünglichen NATO-Vertrag gedeckt ist.
(apa/red)
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