Schwere Vorwürfe gegen Russland erhoben:
Ex-Guantanamo-Gefangene gefoltert?
- Männer geschlagen und in enge Käfige gesperrt
·Guantanamo: Hicks
bekennt sich schuldig
Taliban hofft auf Aus- lieferung nach Australien
·Psychische Miss-
handlung ist Folter
Studie: Wissenschafter widerlegen US-Richtlinien
·Besorgnis über Stand der Menschenrechte
2006 im Kampf gegen Terrorismus missbraucht
Sieben ehemalige Gefangene des US-Lagers Guantanamo sind nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nach ihrer Auslieferung in Russland gefoltert worden. Die Männer seien in russischer Haft geschlagen, in enge Käfige gesperrt und mit Schlafentzug gequält worden, erklärte die Organisation in New York.
Zwei der Männer seien nach einem "unfairen Prozess" zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein Mann sei noch ohne Prozess in Haft, die anderen vier seien aus Russland geflüchtet oder untergetaucht, hieß es.
Die Russen waren den Angaben zufolge im Winter 2001/2002 in Afghanistan von US-Streitkräften festgenommen worden. 2004 wurden sie aus Guantanamo entlassen und der russischen Regierung überstellt.
Die US-Regierung hat stets betont, dass sie Gefangene nur in Länder ausliefere, die zusicherten, die Entlassenen nicht zu foltern. Trotz der Misshandlungen auch im US-Lager auf Kuba hatten die Männer der Menschenrechtsorganisation zufolge die Amerikaner gebeten, sie nicht auszuliefern, weil ihnen in Russland noch Schlimmeres drohe.
(apa/red)
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