Tunnel bricht bei Bau zusammen: Sechs Tote in Pekings neuer U-Bahn befürchtet
- Subunternehmer versuchte Unglück zu vertuschen
- Serie von Einstürzen & Wassereinbrüchen auf Strecke

Beim Einsturz eines für die Olympischen Spiele 2008 geplanten U-Bahn-Tunnels in Peking sind möglicherweise sechs Arbeiter ums Leben gekommen. Auf die Männer sei Erde und Beton gestürzt, ihre Überlebenschancen seien gleich null, hieß es. Durch den Zusammenbruch des Tunnels, der zu einem Ausgang der Station führen sollte, wurde ein großes Loch in den darüber liegenden Boden gerissen.
Medienberichten zufolge soll ein Subunternehmer versucht haben, den Vorfall zu vertuschen. Er habe den Unglücksort abgesperrt und den Bauarbeitern ihre Mobiltelefone abgenommen.
Der Vorfall ist nur der jüngste in einer Serie von Einstürzen und Wassereinbrüchen auf der 25 Kilometer langen Linie. Im Juni wurden bei einem Einsturz zwei Menschen getötet.
Peking gibt derzeit 40 Milliarden Dollar aus, um sich auf die Olympischen Spiele vorzubereiten. Bis zum August kommenden Jahres sollen unter anderem 84 Kilometer neue U-Bahn-Strecke entstehen.
(apa/red)
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