Männer häufiger als Frauen, Ost mehr als West: Alk bringt 16.000 Deutsche im Jahr um
- Schlimmere Folgen als Selbstmorde und Unfälle
Durch übermäßigen Alkoholkonsum sterben in Deutschland mehr Menschen als bei Selbstmorden und Verkehrsunfällen zusammen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, kamen im Jahr 2005 mehr als 16.000 Menschen wegen des Trinkens ums Leben. Dies entspricht zwei Prozent aller Todesfälle. Von den 12.233 Männern und 4.096 Frauen starben die meisten an einer alkoholische Leberzirrhose.
Männer erlagen der Gefahr von Wein und Schnaps fast drei Mal häufiger als Frauen. Regional gibt es deutliche Unterschiede: So ist die Zahl der Alkoholtoten im Bierland Bayern mit 13 pro 100.000 Einwohnern am niedrigsten. Den höchsten Wert gibt es mit 34 Toten in Mecklenburg-Vorpommern. (APA/red)
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