Lufttaxi-Flüge von Platter im Heeresjet:
'Dringende Gründe' werfen einige Fragen auf
- Flog zu "Edelweisskonzert" und "Sonderausstellung"
- "profil" exklusiv: Kosten pro Flugstunde 5.800 Euro
·Rumpold: 'Habe 3,2 Millionen verdient'
Werberin will Verwendung
der PR-Gelder belegen
·Jets: Rumpolds teure Pressekonferenzen
PR-Frau bestreitet alle Parteigeld-Vorwürfe
·Klagenflut gegen Pilz im Jet-U-Ausschuss
BZÖ & Ehepaar Rumpold zeigen Vorsitzenden an
·Jets: Die Hoffnung stirbt offenbar zuletzt
Darabos glaubt weiter an Eurofighter-Totalausstieg
·Mehrheit zweifelt an Eurofighter-Rabatten
"profil": 77% glauben nicht an Vergünstigungen
·Darabos: Geheimes Treffen mit Rauen
Heftiges Schreiduell im Eurofighter-U-Ausschuss
·Darabos rechnet mit Vorgänger Platter ab
In NEWS: "Offensichtlich schlampig gearbeitet"
·1. Austro-Eurofighter
beim Jungfernflug
BILDER: Für den Testpilot
verlief Flug 'ohne Pannen'
·Platter verteidigt Vorgehen bei Jet-Kauf
"Vertrag ist korrekt, ein Ausstieg wäre absurd"
Wie das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sorgt Innenminster Günther Platter mit der Offenlegung seiner Jet-Flüge für neue Verwirrung. Acht Wochen lang spannte Platter die Öffentlichkeit auf die Folter, welchem Zweck seine dreizehn Flüge, im Bundesheer-Düsenjet Saab 105, gedient hatten. Im entsprechenden Heeres-Erlass heißt es wörtlich: "Die Bereitstellung eines Militärluftfahrzeuges als Transportmittel für Personen kann nur erfolgen, wenn dies aus dienstlichen, insbesondere aber aus zeitlichen Gründen erforderlich ist."
In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung, die "profil" exklusiv vorliegt, nennt Platter nun die Gründe für seine Flüge. Allein: Platters Auskunft wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt. So nennt Platter folgende Termine: Die "Eröffnung Sonderausstellung Kramsach" die laut "Tiroler Tageszeitung" ja "Tirols Beitrag zur Weltraumfahrt" dokumentierte und an den Wochenenden jeweils vier Stunden geöffnet war. Außerdem ein "Edelweisskonzert" der Militärmusik - allerdings flog Platter bereits am Freitag nach Innsbruck, das Konzert begann laut Bundesheer-Website erst am Samstag (20 Uhr). Auch die Verhandlungen über die Übersiedlung des Militärspitals von Innsbruck nach Schwaz waren so dringend, dass an einem Samstag ein Flieger nach Tirol startete. Die "Krone" notierte übrigens für einen anderen Flug-Tag: "Nach der Pressekonferenz in Wien ging's per Dienstwagen zu den Tiroler Pionieren."
Die Opposition hatte vermutet, Platter hätte sich zwischen Wien (Büro) und Tirol (Heimat) privat hin- und herfliegen lassen. Kosten pro Flugstunde: 5.800 Euro.
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
