Umfrage zeigt: Mehrheit der Österreicher lehnt Abstimmung über Gesamtschule ab
- Menschenbildung wichtiger als Elitenbildung
- PLUS MITVOTEN: Welches Schulsystem wollen Sie?
·Österreicher gegen Gesamtschul-Modell
Meiste Umfragen geben Gegnern Startvorsprung
·Volksbefragung über neue Schulstruktur?
VP-Amon will Österreicher
entscheiden lassen
·Umfrage: Für welches
Schulsystem sind Sie?
MITVOTEN: Differenzierte
oder gemeinsame Schule
Die Mehrheit der Österreicher verfolgt zwar interessiert die Diskussion über die Gesamtschule, möchte sich daran aber nicht aktiv beteiligen. Nur 33 Prozent würden über diese Thema gern abstimmen, 41 lehnten dies ab. 26 Prozent hatten dazu keine Meinung. Das ergab jetzt eine Umfrage des Klagenfurter Humaninstitutes.
Die österreichweit vom Institut durchgeführte Untersuchung wurde unter dem Titel "Menschenbildung und Elitenbildung" durchgeführt. Demnach geben 42 Prozent der Befragten der Menschenbildung den Vorzug vor der Elitenbildung. 33 Prozent bezeichneten beides als gleich wichtig, 25 Prozent haben eine Präferenz für die Elitenbildung.
Um die Anforderung der Zukunft zu bewältigen, müssten die jungen Menschen vor allem mit emotionaler Stabilität ausgestattet sein, glauben 84 Prozent der Befragten. Auch die soziale Kompetenz erhält mit 81 Prozent eine hohe Priorität. Spezialisierte Problemlösungskompetenz halten 62 Prozent für wesentlich zur Bewältigung der Zukunft. 78 Prozent meinen, dass man "von allem etwas" haben sollte.
Außerdem glaubt eine große Mehrheit, nämlich 65 Prozent, dass diejenigen, die Leistungen fordern, selbst keine erbringen. Nur zwölf Prozent sind der Meinung, dass es die Leistungsstarken sind, die von ihren Mitmenschen viel verlangen. 23 Prozent hatten dazu keine Meinung. (apa/red)
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