Grasser ohne Job & ohne Ministerbezüge: Verzichtet ab April auf Gehaltsfortzahlung
- Nur wegen Regierungsverhandlungen weiter kassiert
- Bisher "noch keine fixe Zusage" für einen neuen Job
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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) verzichtet ab April auf eine Gehaltsfortzahlung. Er habe nur auf Grund seiner Teilnahme bei den Regierungsverhandlungen seine Gehaltsfortzahlung in Anspruch genommen. "Da er an den Regierungsverhandlungen beteiligt war, konnte er sich nicht um einen neuen Job umsehen", sagte seine Sprecherin.
"Das Schreiben liegt im Bundeskanzleramt", bestätigte Kilzer. "Es war klar, dass es nur ein kurzfristiger Übergang sein wird, es geht ja auch um die Versicherung." Es sei aber immer klar gewesen, dass der ehemalige Finanzminister nicht die vollen sechs Monate, die ihm zugestanden wären, in Anspruch nehmen würde. Einen neuen Job habe er aber auch noch nicht angenommen: "Er hat noch keine fixe Zusage gemacht." Worum es sich bei dem Angebot handeln könnte, konnte auch seine Sprecherin der APA nicht sagen.
Das Bezügegesetz sieht vor, dass Minister auf Antrag eine Fortzahlung von 75 Prozent der monatlichen Ministergage unter anteilsmäßiger Berücksichtigung der Sonderzahlungen für die Dauer von maximal sechs Monaten bekommen.
(apa/red)
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