Dritte Eurofighter-Rate diese Woche fällig: Zahlungen schmälern Verteidigungs-Budget
- 2 Milliarden teure Jets werden bis 2014 abbezahlt
·Jets: Die Hoffnung stirbt offenbar zuletzt
Darabos glaubt weiter an Eurofighter-Totalausstieg
·Darabos mit seinem Budget zufrieden
Verteidigungsminister bestätigt Größenordnung
·Mehrheit zweifelt an Eurofighter-Rabatten
"profil": 77% glauben nicht an Vergünstigungen
·1. Austro-Eurofighter
beim Jungfernflug
BILDER: Für den Testpilot
verlief Flug 'ohne Pannen'
Diese Woche ist die dritte Eurofighter-Rate fällig. Die rund zwei Milliarden Euro teuren Jets werden bis 2014 in 18 Monatsraten in Höhe von je 109 Millionen Euro bezahlt, einzig im heurigen Jahr werden vier Raten auf ein BAWAG-Konto der Eurofighter GmbH überwiesen: Die ersten zwei Teilzahlungen wurden schon am 10. Jänner bezahlt, Ende März kommt die dritte und Ende September dann die vierte Rate.
Die Eurofighter-Raten schmälen auch das kürzlich bekannt gewordene Budget von Verteidigungsminister Darabos. Er bekommt heuer 2,2 Mrd. Euro, um 0,4 Mrd. Euro mehr als sein Vorgänger Platter. Zieht man von den 2,230 Mrd. Euro die vier Raten in Höhe von 436 Mio. Euro ab, bleiben Darabos für heuer nur noch 1,794 Mrd. Euro übrig. Das sind um rund 16 Mio. Euro weniger als im Vorjahr (laut Voranschlag 1,810 Mrd.). Prozentuell gesehen hat Darabos heuer von allen Ministern den höchsten Zuwachs, nämlich 23,2 Prozent.
Im Maastricht-Budget wird sich der Eurofighter-Kauf erst ab Lieferung auswirken. Die stärkste Belastung wird es 2008 geben, wenn mit 12 Stück der Großteil geliefert wird. Heuer sollen vier Jets und 2009 die letzten zwei in Österreich landen.
(apa/red)
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