Donnerstag, 22. März 2007

Massive Ablehnung gegen Licht am Tag:
74 % der Autofahrer grundsätzlich dagegen!

  • 18 Monate nach der Einführung sind nur 26 % dafür
  • ONLINE-VOTING: Was halten Sie von Licht am Tag?

Eineinhalb Jahre nach der Einführung stößt "Licht am Tag" auf Ablehnung durch Autofahrer: 74 Prozent lehnen "Licht am Tag" grundsätzlich ab, nur 26 Prozent sind dafür. Das ergab eine vom ARBÖ durchgeführte Befragung von 2.632 Personen. Die Organisation wies auch auf den erhöhten CO2-Ausstoß hin.

Als wichtigsten Grund gegen "Licht am Tag" nannten die Befragten, dass Fußgänger, Radler und Kinder schlechter gesehen werden. Als nächstes wurde die wachsende Zahl an "Einäugigen" ins Treffen geführt, an dritter Stelle folgte das Argument, dass "Licht am Tag" zu Mehrausgaben führe, denen kein Gewinn an Sicherheit gegenüberstehe. Als weiterer Grund für die Ablehnung wurde genannt, dass Motorräder weniger auffallen und im Auto-Lichtermeer "untergehen".

Steigt der Treibstoffverbrauch?
Nicht abgefragt wurde das Argument, dass "Licht am Tag" den Spritverbrauch erhöht und damit automatisch auch den CO2-Ausstoß. Die ARBÖ-Techniker bestätigen Berechnungen, wonach dadurch pro Jahr 133,8 Millionen Liter Treibstoff zusätzlich verbraucht und 315.000 Tonnen Kohlendioxid zusätzlich ausgestoßen werden. Das Ergebnis der Befragung soll an Verkehrsminister Werner Faymann (S) weitergeleitet werden. (APA/red)

22.3.2007 11:43