Austro-Snack nascht am Weltmarkt mit:
Durchbruch mit gesunden Süßigkeiten?
- Idee von Kurt Hattinger und Hermann Trappmeier
- FORMAT: Was Magic Fruits kann & wie es dazu kam

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Die Story ist eigentlich kaum zu glauben - zumindest nicht auf Anhieb: Zwei befreundete Oberösterreicher wollen ein Nahrungsmittel auf den Markt gebracht haben, das wahre Wunderdinge vollbringen soll. Es enthalte kaum Kalorien, heißt es, schmecke besser als Schokolade und sei darüber hinaus auch noch gesund. Und so etwas gibt es wirklich?
Die Idee kam Kurt Hattinger und Hermann Trappmaier vor gut fünf Jahren. Hattinger, gelernter Landwirt, hatte es nach langen Jahren harter Feldarbeit satt, seine Energie in die Bewirtschaftung des größten Ringelblumenfeldes Europas zu stecken. "Ich habe mich um 250.000 Quadratmeter Land gekümmert", erzählt er, "es war einfach Zeit für etwas Neues." Woraufhin er mit seinem Jugendfreund Hermann Trappmaier anfing, an einem Produkt zu tüfteln, das - davon waren beide überzeugt - die Lebensmittelbranche revolutionieren würde.
Süße getrocknete Früchte mit dem Namen Magic Fruits - also "magische Früchte" - sind das Ergebnis der jahrelangen Kooperation. Seit dem Vorjahr ist das Produkt für 1,99 Euro pro Packung in den Sorten Ananas, Erdbeere und Apfel erhältlich. Neben Maximarkt, MPreis und Unimarkt führen auch die Supermarkt-Platzhirsche Merkur und Interspar den Snack mittlerweile im Sortiment. Ab April gibt es Magic Fruits auch bei Adeg, mit Billa und Spar wird gerade intensiv verhandelt. Fazit: Wurden 2006 knapp 200.000 Packungen Magic Fruits mit durchschnittlich 16 Gramm Füllgewicht pro Tüte abgefüllt, sollen es heuer mehr als zehnmal so viel werden.
Etwas überraschend kommt die rapide steigende Nachfrage schon, zumal es sich bei Magic Fruits auf den ersten Blick nur um die üblichen Trockenfrüchte handelt. "Bei uns bleiben aber bis zu 85 Prozent des Fruchtnährwertes erhalten", erklärt Trappmaier den Unterschied.
Das Unternehmerduo positioniert Magic Fruits als gesunde Süßigkeit und trägt damit dem globalen Trend zur gesunden Ernährung Rechnung. Was die Rezeptur betrifft, hüllen sich die beiden in Schweigen. Nur so viel verraten sie: Die Frucht wird zunächst schockgefroren, mittels Unterdruck kommt es anschließend zum Feuchtigkeitsentzug.
Seit der ISM, der weltgrößten Süßwarenmesse Ende Jänner in Köln, ist der Traum vom globalen Durchbruch greifbar nahe: Internationale Unternehmen haben dort reges Interesse an dem Austro-Produkt bekundet. So startet Magic Fruits noch heuer in Deutschland und der Schweiz durch, Gespräche mit Lizenzpartnern etwa für Belgien, Kanada und Holland sind in der Endphase. "Auch aus Amerika haben wir Angebote erhalten, aber wir wollen nichts überstürzen", so Hattinger.
Die gesamte Storey lesen Sie im aktuellen FORMAT 12/07

