US-Studie warnt Männer vor Übergewicht: Fettleibigkeit erhöht Prostatakrebs-Risiko
- Sterblichkeitsrate bei dicken Männern 2,6-fach höher
- Fettleibigkeit erhöht Faktoren für das Krebswachstum

·Fettleibigkeit führt eher zu Prostatakrebs
2,6-fach erhöhtes Risiko, an dem Tumor zu sterben
·Krebs ist Krankheit vieler Gen-Mutationen
AKH: "Signatur" von 17 Tumorarten untersucht
·Allergiker erkranken viel seltener an Krebs
Ist das Immunglobulin
E dafür verantwortlich?
·Krebssterblichkeit um 25 Prozent gesenkt
Österreich: Mehrere Faktoren verantwortlich
Fettleibigkeit zum Zeitpunkt der Diagnose von Prostatakrebs verschlechtert die Prognose des Patienten deutlich. Menschen, die stark übergewichtig sind, haben ein 2,6-fach erhöhtes Risiko, an dem Tumor zu sterben. Diese erhöhte Gefährdung ist unabhängig vom Stadium der Erkrankung und der angewandten Therapie, wie eine amerikanische Studie zeigt.
Die Forscher des Hutchinson-Krebsforschungszentrums beobachteten den Krankheitsverlauf von 752 Prostatakrebs-Patienten mittleren Alters aus dem Raum Seattle über die Dauer von etwa zehn Jahren.
Übergewicht fördert Metastasen-Bildung
Dabei war laut einem Bericht der Zeitschrift "Cancer" nicht nur die Sterblichkeitsrate der fettleibigen Teilnehmer erhöht. Bei denjenigen Männern, deren Tumor anfangs auf die Vorsteherdrüse oder das angrenzende Gewebe beschränkt war, steigerte starkes Übergewicht die Wahrscheinlichkeit für Metastasen um den Faktor 3,6.
Ausschlaggebend sind Entzündungen
Der Grund für diese Gefährdung hängt vermutlich mit Entzündungsprozessen zusammen. Zudem erhöhe Fettleibigkeit die Werte der Serumöstrogene und von Wachstumsfaktoren, die das Krebswachstum fördern können, so der Forscher Alan Kristol. (apa/red)
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