Schlechter Deal: Südburgenländer wurde durch Geldwechsel um 80.000 Euro betrogen
- Tätergruppe bot falsche Franken für Immobilie an!
- Durch 'Rip-Deals' schon Millionen-Schäden verursacht
Ein 58-Jähriger aus dem Bezirk Oberwart ist durch einen Geldwechselbetrug um 80.000 Euro "erleichtert" worden. Unbekannte zeigten sich an einer Immobilie des Südburgenländers interessiert. Bei einem Treffen in Turin (Italien) wechselten sie durch geschickte Verhandlungen Euro in kopierte Schweizer Franken, so die Sicherheitsdirektion Burgenland.
Laut Landeskriminalamt Burgenland dürfte es sich bei den Tätern um eine seit Jahren international agierende Tätergruppe handeln. Sie sollen durch die so genannten "Rip-Deals" einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht haben. Die Betrüger bieten den Verkäufern großzügige Summen für ihre Objekte an. Beim Verkaufsgespräch, das ausschließlich im Ausland stattfindet, werden dem Verkäufer durch Geldwechsel Gewinne versprochen.
Die Verkaufsverhandlung mit dem Burgenländer fand im März in Italien statt. Beim Wechsel erhielt er kopierte 1.000 Franken-Banknoten. (apa/red)
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