Kahn-Ausraster bei Dopingkontrolle in der
CL: Bayern-Torhüter warf mit Urin-Probe
- Dopingarzt aus Österreich enthüllt neue Details
- Bayern: Berufung gegen Milan-Spiel-Sperre eingelegt
·UEFA sperrt Kahn nach Dopingkontrolle
Arzt beschimpft: Goalie darf nicht gegen Milan ran
·Champions League: Alle Ergebnisse 06/07
KLICKEN: Alle Resultate aus Europas Königsklasse
·Mit bet-at-home.com zum CL Finale in Athen
Heute letzte Chance: Zwei Tickets gewinnen!
·Wer gewinnt die Champions League?
UMFRAGE: Ein Favorit oder eine Überraschung?
·Alle Sieger des
Cups der Meister!
Von Real Madrid über
Liverpool bis Barcelona
Oliver Kahn, der Torhüter des FC Bayern München, soll bei seiner umstrittenen Dopingprobe nach Angaben von UEFA-Kontrollor Franz Krösslhuber mit einer Urin-Probe um sich geworfen haben. So wird der Anti-Doping-Arzt aus Osttirol in den Tageszeitungen "Österreich" und "Bild" zitiert.
Zu dem Eklat sei es nach dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid gekommen, als der Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters plötzlich mit einem vollen Urinbecher vor ihm aufgetaucht sei, sagte der Anti-Dopingarzt der "Bild"-Zeitung. Als er Kahn aufgefordert habe, die Probe in seiner Anwesenheit zu wiederholen, habe dieser den Becher in eine Toilette geschleudert und dabei auch Unterlagen des Kontrolleurs bespritzt. "Zum Glück hatte ich die Formulare in doppelter Ausfertigung dabei", sagte Krösslhuber.
Kahn hatte sich für sein Benehmen entschuldigt. "Zum vierten Mal erwischte es von 18 möglichen Spielern ausgerechnet mich. Ich war genervt", gab der Routinier als Grund für seinen Ausraster an. Mit einer Sperre rechnete Kahn aber nicht.
Krösslhuber notierte den Vorfall, nahm den Torhüter aber im TV-Sender N24 in Schutz. "Nach dem Spiel ist ohnehin der Stress-Pegel sehr hoch. Ich habe schon Verständnis dafür, dass es zu emotionalen Ausbrüchen kommt."
Bayern legt Berufung ein
Bayern München hofft trotzdem weiter auf einen Einsatz seines Kapitäns Oliver Kahn am beim Viertelfinal-Hinspiel beim AC Milan. Gegen die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Sperre wegen des Vorfalles wollen die Münchner Berufung einlegen. Das kündigte der Verein nach Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung an.
Aber abgesehen von diesem Ausraster soll Kahn auch gegen das Doping-Reglement verstoßen haben. Demnach sind die nach einer Partie für die Dopingprobe ausgelosten Profis verpflichtet, die Kontrollstation "unmittelbar nach Spielende" aufzusuchen. Kahn soll aber erst einmal unter die Dusche gegangen sein. Die endgültige Entscheidung im Fall Kahn dürfte Anfang kommender Woche fallen.
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
