Start ins Triathlon-Jahr: Kate Allen beim Weltcup-Auftakt nur auf dem 49. Platz
- Erster Auftritt über Olympia-Distanz seit 2 Jahren
- Herren: Kahlefeldt gewinnt, Horvath nicht im Ziel
Österreichs Triathlon-Olympiasiegerin Kate Allen hat beim Weltcupauftakt in Mooloolaba über die Olympia-Distanz (1,5 km Schwimmen/40 km Radfahren/10 km Laufen) ihr Comeback gegeben. Die 36-jährige Innsbruckerin und gebürtige Australierin, die sich in den vergangenen zwei Jahren ausschließlich dem Ironman gewidmet hatte, wurde bei ihrem Premierenauftritt in ihrer Heimat über die Kurzstrecke mit einer Zeit von 2:09:54 Stunden allerdings nur 49.
Nach passabler Schwimmleistung lag Allen zwar nur 1:32 Minuten hinter der späteren Siegerin zurück, im Radfahren verpasste sie allerdings eine "schnelle Gruppe" um sieben Sekunden und verlor Runde für Runde Zeit. "Im Laufen war dann die Luft draußen", meinte Allen auf ihrer Homepage www.kateallen.at. "Ich bin froh, dass ich das Rennen beenden konnte. Ich muss jetzt mit meinem Team das Ergebnis analysieren und werde hart an meinen Sachen arbeiten."
An der Spitze führte Emma Snowsill (1:59:20 Stunden) vor Erin Densham (1:59:51) einen australischen Doppelsieg an. Die 13fache portugiesische Weltcupsiegerin Vanessa Fernandes kam als Dritte (2:00:01) auf das Podest. Im Herren-Bewerb gab es durch Brad Kahlefeldt (1:49:22) ebenfalls einen Erfolg für die gastgebende Nation. Der Australier distanzierte den Spanier Javier Gomez (1:49:26) und Kris Gemmell aus Neuseeland (1:49:36) auf die Plätze. Österreichs Gerald Horvath musste auf Grund eines Reifendefekts den Bewerb vorzeitig beenden.
(apa/red)
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