Blaha und Kratochwil im WM-Vorkampf out: Wasserspringer schmeißen die Nerven weg
- Synchronschwimmen: Französin Dedieu gewinnt Gold
·WM: Guter 8. Rang für
Richter im Springen
Olympia-Ticket ist bereits fix - Doppelsieg für China
Die Wasserspringer Constantin Blaha und Veronika Kratochwil sind jeweils in den Vorkämpfen der WM in Melbourne ausgeschieden. Blaha belegte vom 3- Meter-Brett nach einem völlig verpatzten zweiten Sprung nur Platz 33, Kratochwil kam im Vorkampf vom 1-m-Brett immerhin auf Rang 26.
Blaha hatte seine Halbfinal-Hoffnungen bereits im misslungenen zweiten Durchgang mit zweieinhalb Salti vorwärts und zwei Schrauben zunichte gemacht. Daran vermochten auch vier weitere ansprechende Sprünge nichts zu ändern.
"Es ist nicht angenehm, wenn schon nach dem zweiten Sprung alles vorbei ist", erklärte der 19-Jährige, der im Vorjahr in Budapest EM-Rang sechs herausgesprungen hatte.
Blaha war seit Wochenbeginn von einer schmerzhaften Entzündung in der linken Schulter behindert worden und hatte daher auch seinen Start vom 1-Meter-Brett absagen müssen.
Kratochwil lag nach den ersten zwei Sprüngen noch auf Halbfinalkurs. Im dritten Durchgang unterlief der 18-Jährigen bei eineinhalb Auerbachsalti gehechtet dann allerdings ein schwerer Fehler. Sie blieb zu lange in der Hechte und überschlug dann beim Eintauchen.
Im Synchronschwimmen wurde die Französin Virginie Dedieu nach fast zweijähriger Wettkampfpause zum dritten Mal in Folge Solo- Weltmeisterin.
Nachdem die 28-Jährige nach ihrem WM-Erfolg 2005 in Montreal ihre Karriere eigentlich beendet hatte, holte sie in der Rod Laver Arena erneut Gold und verwies die Russin Natalia Istschenko und die Spanierin Gemma Mengual auf die Plätze.
(apa/red)
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